A Travellerspoint blog

Tag 10

Heimreise

sunny 17 °C

Am letzten Tag hieß es früh aufstehen. Um 03:30 Uhr (da hatte zu Hause der neue Tag noch nicht einmal angefangen) erhielten wir einen Weckruf. Um 4:00 Uhr musste der Koffer vor der Tür stehen und um 4:30 Uhr war Abfahrt zum Flughafen. Ulan Bator hat nicht so einen großen Flughafen und viele der Flüge gehen über Moskau. Obwohl Ulan Bator die Hauptstadt der Mongolei ist, ist der Flughafen wirklich überschaubar. So waren wir beim Einchecken schnell und eigentlich noch schneller durch Pass- und Sicherheitskontrolle. Abflug war dann pünktlich um 07:00 Uhr.

Unter uns breitete sich nochmals die grüne Steppe aus. Irgendwie werde ich die Weite vermissen. Nach einer Stunde Flug wurde es gebirgiger und man sah einige Flüsse und Seen. Leider überflogen wir zum Abschied nicht den Baikalsee. Dann gab es immer mehr Wolken unter uns und ich war froh, dass der Pilot nach gut sechs Stunden Flug überhaupt den Flughafen gefunden hatte. Diesmal kamen wir am Terminal D an und würden auch von Terminal D weiterfliegen. Auf der Hinreise hätten wir uns mehr Zeit gewünscht, damit wir vom Internationalen zum Inlandsflughafen wechseln konnten. Wir hatten drei Stunden Aufenthalt. Ein kleiner Spaziergang durch den Dutyfree Laden vertrieb die Zeit etwas und ich hatte auch Gelegenheit, mein Buch fertig zu lesen.

Dann ging es schon wieder weiter. Bis Moskau hatten wir fünf Stunden Zeitverlust aufgeholt und auf unseren zweistündigen Flug nach Wien würden wir noch eine Stunde aufholen und wieder Normalzeit erlangen. Pünktlich sind wir in Wien gelandet. Da ich beim Automaten die Zollkontrolle passiert hatte, war ich als erste am Band Nummer 7, wo wir unsere Koffer wiedererhalten sollten. Alle Teilnehmer meiner Gruppe waren schon weg und ich wartete noch immer mit einigen Chinesen auf meinen Koffer. Gut, dass ich für die Heimreise mit dem Zug etwas Zeit eingeplant hatte. Da kam nichts mehr. Ich musste zum Lost and Found Schalter, um dort den Verlust meines Gepäckstückes zu reklamieren. Die freundliche Dame am Schalter sagte mir, dass er in Moskau stehengeblieben sei. Mit der nächsten Maschine würde er nachkommen und mir ins Haus zugestellt werden, wenn ich das Formular ausfüllen würde.

Das tat ich dann und ging dann zum Bahnhof. Um 16:03 fuhr ich mit dem Railjet zum Hauptbahnhof, wo ich am gegenüber liegenden Gleis dann in den Zug nach Kärnten einstieg. Um 20:06 Uhr erreichte ich den Bahnhof St. Veit, wo mich Johnny abholte. Ihm nochmals ein herzliches Dankschön dafür.

Posted by fegoestranssib 16:45 Archived in Austria

Email this entryFacebookStumbleUpon

Table of contents